Die gesundheitliche Wirkung von Thymian

Die Geschichte von Thymian

Thymian ist auf der ganzen Welt verbreitet. Sein Erscheinungsbild ist sehr vielfältig und es sind viele Arten dieser Pflanze bekannt. Ursprünglich kommt er aus dem westlichen Mittelmeerraum. Er ist aber auch im westlichen Asien oder auf Grönland verbreitet. Das Kraut der Pflanze verwendeten die alten Ägypter zum Einbalsamieren ihrer Toten. Die Griechen wiederum nahmen es in ihren Tempeln als Weihrauch oder auch als Badezusatz. Nach Europa brachten den Thymian schließlich die Römer.

Anwendung

Thymian wird für Tee, Badezusatz oder auch nur das reineThymian ätherische Öl verwendet. Das reine Öl auf eine Öllampe getan, reinigt die Raumluft und hat eine angenehm befreiende Wirkung auf die Atemwege. Thymiantinkturen werden äußerlich gegen Ekzeme oder auch schlecht heilende Wunden verwendet. Auch gegen Pickel und unreine Haut kommt die Tinktur zur Anwendung. Bei rheumatischen Schmerzen können die betroffenen Stellen mit der Tinktur eingerieben werden. Neben dem Würzen der Speisen ist die wohl häufigste Anwendung die Zubereitung von Tee. Dafür wird ein Teelöffel voll mit einem 1/4 Liter kochendem Wasser übergossen. Der Tee soll etwa 5 Minuten ziehen und dann abgeseiht werden. Er kann bei Bedarf noch mit Honig oder Kandiszucker gesüßt werden.

Erkrankung der Atmungsorgane

Die Heilkraft des Thymians ist sehr vielfältig. Besonders gut ist seine heilende Wirkung im Bereich der Atmungsorgane. Thymian wirkt antiseptisch. Er wird als Aufguss zum Gurgeln und als Mundwasser verwendet. Auch bei Mandelentzündung oder entzündetem Zahnfleisch kann mit einem Thymianaufguss gegurgelt werden. Das ätherische Öl der Pflanze wirkt antifungizid und antibakteriell. Deshalb wird es auch in verschiedenen Mundwassern, Mitteln zum Gurgeln und in Zahnpasta verwendet. Bei rheumatischen Beschwerden lindern einige Tropfen des ätherischen Öls im Badewasser die Schmerzen. Mit seiner entzündungshemmenden Wirkung kommt er oft bei Husten und Erkältung zum Einsatz. Er wird als Tinktur oder Tee verwendet. Auch zum Abhusten von Schleim ist eine Anwendung mit Thymian sehr hilfreich.

Menstruationsbeschwerden

Thymian wird in der Naturheilkunde oft als Frauenkraut bezeichnet. Er löst Menstruationskrämpfe und reguliert den Zyklus. Auch der Eisprung wird von ihm angeregt. Für die Zeit der Wechseljahre hilft er aufgrund der enthaltenen östrogenartigen Substanzen ebenfalls gegen auftretende Beschwerden. Ihm wird sogar eine Erleichterung der Geburt nachgesagt. Jedoch sollte während der Schwangerschaft auf die Einnahme größerer Mengen Thymian verzichtet werden.

Anwendung in der Küche

Thymian ist als Gewürzpflanze aus der Küche nicht mehr wegzudenken. Er wirkt sich durch die enthaltenen Bitterstoffe und ätherischen Öle verdauungsfördernd aus. Er kann auch als Tee bei Sodbrennen oder Blähungen eingenommen werden. Insgesamt hat Thymian eine beruhigende Wirkung auf das gesamte Nervensystem.

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